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Ich konnte elf Monate lang „all in“ gehen – Interview mit Tom Gröschel

Franzi Reng von Franzi Reng
4. Oktober 2018
in Laufen
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Ziemlich genau um 22 Uhr läutet das Telefon. Tom ist dran. Er kommt gerade vom Basketballspielen in einer der Sporthallen des Bundesleistungszentrums in Kienbaum. Dort ist er gerade nicht etwa im Trainingslager oder bei einer Kadermaßnahme. Der Deutsche Meister im Marathon und EM-Teilnehmer von Berlin macht stattdessen eine Ausbildung zur A-Trainerlizenz. Da hiermit ein relativ theorielastiger und praxisarmer Tagesablauf verbunden ist, musste dies nach dem Abendessen zumindest noch mit ein wenig Bewegung kompensiert werden – ganz ohne Sport ist eben auch nix…

Larasch: Tom, bist Du seit der EM schon wieder ins Training eingestiegen oder machst Du gerade noch eine verlängerte Saisonpause?

Tom Gröschel: Ich bin noch nicht so wirklich im normalen Trainingsalltag angekommen, aber Pause mache ich auch nicht mehr. Ich muss derzeit allerdings sehr viel arbeiten, um bei der Polizei meinen Stundensoll für dieses Jahr voll zu kriegen, da geht schon ordentlich Zeit drauf gerade. Das steht momentan im Vordergrund, genauso wie die Trainerausbildung.

Hast Du etwa größere Ambitionen auf dem Trainergebiet?

Nicht konkret. Aber ich habe beim TV Wattenscheid, schon oft für meinen Trainer (Anm. d. Red.: Tom trainiert unter Tono Kirschbaum beim TV Wattenscheid, startet aber nach wie vor für den TC FIKO Rostock) organisatorische Aufgaben übernommen, wenn er mal nicht da sein konnte. Da ist es sicherlich für die Zukunft hilfreich, wenn man die Ausbildung mal gemacht hat. Und jetzt im Herbst, nach dem EM-Trubel, hat es sich eben auch zeitlich ganz gut ergeben.

Stichwort EM-Trubel: Nach Deinem starken Rennen in Berlin war ja sicher auch einiges los, oder?

Kann man so sagen. Da kam schon die ein oder andere Einladung oder Ehrung auf mich zu. Ich habe diese Termine wirklich sehr gerne wahrgenommen, aber auf keinen Fall um mich da selber so in den Fokus zu stellen, sondern um einfach auch mal all denjenigen Danke zu sagen, die es überhaupt möglich gemacht haben, dass dieses Jahr so optimal verlaufen ist. Ich konnte quasi elf Monate lang „all in“ gehen: Ich habe als Profiathlet gelebt, war in vielen Trainingslagern, konnte mich voll auf die EM-Quali und dann auch noch die EM-Teilnahme als i-Tüpfelchen konzentrieren. Da bin ich wirklich enorm dankbar.

Hast Du nach der EM dann zumindest ein bisschen Urlaub gemacht?

Oh ja. Ich war zwar „nur“ zuhause an der Ostsee, aber dort habe ich viel Zeit mit meiner Freundin und meiner Familie verbracht. Ich bin echt ein totaler Familienmensch und das habe ich in den letzten Monaten schon sehr entbehren müssen. Außerdem war ich nach dem Marathon in Berlin auch echt richtig platt. Ich konnte eine Woche lang kaum gehen und habe selbst bei ganz kurzen Gehstrecken lieber das Rad genommen.

Mittlerweile bist Du aber schon wieder ganz gut zu Fuß, oder?

Klar. Ich hatte sogar mit dem „Great 10k“ in Berlin geliebäugelt. Aber da bin ich noch nicht sicher. Grundsätzlich will ich den Herbst jetzt wieder für einen soliden Aufbau nutzen, vielleicht mache ich ja auch mal einen Cross- oder Silvesterlauf. Die Entscheidung darüber fällt vermutlich recht spontan. Richtig los geht es dann erst wieder im Januar, wenn das nächste Trainingslager in Kenia geplant ist.

Vielen Dank, wir wünschen Dirfür die Zukunft alles Gute!

…Mehr zu Tom im ausführlichen Porträt.


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Themen: EM Berlin 2018InterviewMarathonTom Gröschel
Franzi Reng

Franzi Reng

Franzi Reng sammelte bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2016 als 19-Jährige erste Erfahrungen im internationalen Profi-Sport und ist seitdem Gesicht einer jungen, aufstrebenden Marathon-Generation in Deutschland. Neben dem Laufen arbeitet sie als Bloggerin, Autorin und Redakteurin, denn trotz des ein oder anderen Sturzes in ihrer noch jungen Laufkarriere ist sie ganz bestimmt niemals auf den Mund gefallen.

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