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Fünf Essentials für eine lange Radtour

Eine lange Radtour sollte sorgfältig geplant sein. Wir haben euch eine Checkliste zusammengestellt, welche Gedanken ihr euch vor einer Tour machen solltet, um am Ende möglichst ohne negative Überraschungen zuhause anzukommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr im Winter mit dem Mountainbike im Wald unterwegs seid oder im Sommer mit dem Rennrad auf der Straße.

larasch.de von larasch.de
14. Juli 2021
in Radfahren
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1. Wohin soll die Tour gehen?

Die Planung der Fahrstrecke ist der zentrale Punkt bei der Vorbereitung einer Radtour. Hier sollte zunächst geklärt werden, wie lang die Tour sein wird. Dabei können eine klassische Radkarte oder auch Online-Tools wie Google Maps, GPSies oder Strava verwendet werden. Letztere bieten euch die Infos, wo andere Sportler in eurer Gegend unterwegs sind und welche Strecken am häufigsten gefahren werden, meistens ein Indiz für gut zu befahrende Straßen, Waldwege oder auch Trails. Bei der Planung der Fahrtzeit solltet ihr Steigungen beachten und nicht nur blind auf der Karte die Strecke ausmessen.

2. Wie soll das Wetter werden, wie ist der Untergrund?

Das Checken des Wetterberichts ist ein Muss am Tag vor der Fahrt, auch ein Blick aus dem Fenster kurz vor der Tour hilft ungemein. Es gibt nichts unangenehmeres, als ein nasses T-Shirt. Um solche Überraschungen zu vermeiden, macht euch Gedanken um eure Bekleidung. Auch der Untergrund sollte beachtet werden, gerade Mountainbike-Strecken können bei längerem Regen schlecht zu befahren sein, neu asphaltierte Straßen sind bei Nässe ziemlich rutschig.

3. Welche Verpflegung benötige ich auf der Strecke?

Vor allem bei Touren von über zwei Stunden sollte genug zum Trinken mitgenommen werden, bei Strecken von über drei Stunden im Sommer reichen auch eure Flaschen am Rad eventuell nicht mehr aus. Hier solltet ihr euch vorab informieren, wo ihr eure Flaschen wieder auffüllen könnt oder wo es Getränke zu kaufen gibt. Aber auch etwas zum Essen kann mitgenommen werden, am besten eignen sich hier Müsliriegel, da diese einfach zu verstauen sind und schnell unterwegs gegessen werden können.

4. Was tun bei einer Panne?

Ein Platten tritt auf dem Rad immer wieder auf, am besten habt ihr Flickzeug dabei und könnt damit auch umgehen. Im Falle schwerwiegenderen Probleme, die ihr nicht selbst lösen könnt, ist es enorm hilfreich, ein Handy dabeizuhaben um notfalls einen Bekannten anzurufen, der euch und euer Rad dann einsammeln kann. Gerade bei Strecken abseits der Straße ist das Handy ein Muss, auch um Hilfe zu rufen, falls ihr schwerer stürzen solltet. Was immer in der Tasche stecken muss sind ein paar Euro für einen Zug-Ticket oder einen Snack, oft könnt ihr mit der Bahn den ungeplanten Weg nachhause antreten.

5. Alleine fahren oder doch besser in einer Gruppe?

Was gibt es schöneres, als in einer Gruppe zu radeln? Es motiviert total, die ganzen Kilometer nicht alleine abspulen zu müssen und sich auch mal im Windschatten entspannen zu können. Aber Vorsicht: Die Gruppe sollte zu eurem Tempo passen. Wenn ihr zu schnell seid, langweilt ihr euch vielleicht die ganze Zeit und wegfahren ist auch nicht das Wahre. Andererseits, wenn ihr zu langsam seid für die restliche Gruppe, macht ihr euch unbeliebt und bremst die restlichen Fahrer aus. Deshalb am besten vor der gemeinsamen Fahrt genau abklären, wie schnell und wie weit ihr fahren möchtet. Wenn ihr eine passende Gruppe gefunden habt, kann der Spaß beginnen!

Wenn Ihr wissen möchtet, wo die Profis unterwegs sind?

Hier gibt es einen Einblick in die Lieblingsstrecke von Nico Denz, hier seht Ihr, wo der Triathlet Lasse Lührs am liebsten unterwegs ist.

 

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Themen: Ernährung im SportTraining
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