Reisende, die auf einer Radreise-Website landen, stellen sich oft Touren vor, die sie Landschaften und Menschen näherbringen. Peru mit seinen Bergen, Wüsten und alten Städten lädt zu genau dieser Art von Abenteuer ein. Da nicht jedes Ziel mit dem Fahrrad erkundet werden muss, kann eine Rundreise durch Peru das Radeln durch Täler mit Spaziergängen auf Terrassen, Segeln über Seen oder sogar Flügen über Wüsten verbinden. So erlebt jeder Reisende Vielfalt und trägt dennoch den Entdeckergeist eines Radfahrers in sich.
Das Heilige Tal der Inka
Wenn sich die Straße durch das Heilige Tal windet, spüren Reisende, wie die Anden sich zu beiden Seiten erheben, während sich Felder in saisonal wechselnden Farben über den Talboden erstrecken. Manche Abschnitte lassen sich gut mit dem Fahrrad genießen, andere laden dazu ein, abzusteigen und zwischen den Steinterrassen von Moray zu wandern. Dort bilden alte Anlagen noch immer perfekte Kreise. Oder man hält in Maras, wo Salzbecken im Sonnenlicht schimmern. Weil das Tal sowohl Bewegung als auch Ruhe bietet, wird es für viele zu einem Höhepunkt der Reise.
Das Wunder von Machu Picchu
Hoch in den Bergen gelegen, belohnt Machu Picchu jeden, der bereit ist, seine Stufen zu erklimmen und den Blick über die in Wolken verschwindenden Bergketten schweifen zu lassen. Mit dem Fahrrad erreicht man die Tore zwar nicht, doch der Weg dorthin und der Besuch selbst fühlen sich wie der Höhepunkt einer Peru Rundreisen an. Die Stadt aus Stein erhebt sich über das Urubamba-Tal und hinterlässt Eindrücke, die Reisende noch lange nach ihrer Heimkehr begleiten. Zwischen den Mauern können Besucher sich vorstellen, wie die Inka im Einklang mit dem Land lebten und arbeiteten.
Das Rätsel der Nazca-Linien
Im Süden Perus verbergen weite Wüstenebenen riesige Figuren, die in die Erde eingeritzt sind und sich am besten aus der Luft betrachten lassen. Von oben sehen Reisende gigantische Vögel, Affen und geometrische Muster, die sich über Kilometer erstrecken. Da niemand genau weiß, warum sie geschaffen wurden, laden die Nazca-Linien zum Staunen ein und fügen der Vielfalt der Landschaften ein Geheimnis hinzu.
Cusco, die Hauptstadt der Inka
In Cusco laden die Straßen zum Erkunden zu Fuß ein, wo steinerne Fundamente der Inka auf farbenfrohe Märkte und koloniale Plätze treffen. Man kann zum Sonnentempel spazieren, die Festung Sacsayhuamán bewundern oder in einem Straßencafé sitzen, während Musik und Düfte den Platz erfüllen. Die Stadt eignet sich zudem als Ausgangspunkt für Radtouren in die umliegenden Hügel, doch ihre Geschichte und Atmosphäre bleiben der eigentliche Höhepunkt.
Die lebendige Kultur des Titicacasees
Wenn die Reise zum Titicacasee führt, besteigen Reisende Boote, die sie über tiefblaues Wasser zu Inseln tragen, auf denen Traditionen fortbestehen. Auf den schwimmenden Schilfinseln der Uros sieht man, wie Häuser und Boote aus denselben Schilfbündeln von Hand gefertigt werden, die aus dem See wachsen. Weiter draußen, auf der Insel Taquile, stricken Männer noch immer bunte Mützen, während im Alltag die Quechua-Sprache klingt. Durch diese Begegnungen schenkt der See nicht nur natürliche Schönheit, sondern auch kulturelle Tiefe.
Die Tiefe des Colca-Canyons
Im Süden öffnet sich der Colca-Canyon zu einer Schlucht, die tiefer ist als viele andere auf der Welt. Die Straßen dorthin winden sich von hohen Pässen hinunter, wo Alpakas und Lamas weiden. Manche Abschnitte laden zum Radeln ein, in anderen Momenten bleibt man lieber still, etwa beim Beobachten von Kondoren, die am Morgen in der warmen Luft bei Cruz del Condor gleiten. Weil der Canyon Tierwelt, Steilwände und kurvenreiche Täler vereint, gehört er zu den eindrucksvollsten Erlebnissen einer Reise.
Eine vielseitige Rundreise durch Peru
Peru vereint Täler, Ruinen, Wüsten, Städte, Seen und Schluchten. Eine Rundreise durch das Land ermöglicht es Reisenden, zwischen Landschaften zu wechseln, die sich bei jeder Etappe unterscheiden. Gemeinsam ist ihnen der Entdeckergeist, den Radreisende mitbringen, denn jedes Ziel eröffnet eine neue Gelegenheit, innezuhalten, genauer hinzusehen und sich mit Land und Leuten verbunden zu fühlen.




